zweig19
fontmainecoon
amicat

Die genaue Abstammung ist unbekannt, aber hält man es für wahrscheinlich, dass es sich bei dieser Rasse um eine Kreuzung zwischen den im 18. Jahrhundert nach Maine importierten Langhaarkatzen (u.a. Türkisch Angora) und Norwegischen Waldkatzen handelt.

Die Maine Coon wurde früher als Revierkatze gehalten, die sich in extremen Wintern in den nördlichen USA selbst schützen konnte. Ihr Allwetterfell mit beeindruckender Halskrause, das lange zottige Rücken- und Bauchfell mit dünner, aber fester Unterwolle und der lange fliessende Schwanz eignen sich ideal für ein solches Klima. Die Maine Coon hielt auf den Farmen die Ratten und Mäuse in Schach und schützte so das gelagerte Korn. Nach einigen Jahrzehnten der Vernachlässigung dieser Rasse, gehört sie heute wieder zu den beliebtesten Schaukatzen und Heimtieren - besonders in USA und Grossbritannien.

Die Maine Coon gehört zu den eindrucksvollsten Katzenrassen. So wiegt ein Kater bis zu 10 kg und besitzt einen aussergewöhnlich kräftigen und muskulösen Körper. Die Kätzinnen werden bis zu 6 kg schwer. Die Beine sind fest und muskulös mit grossen Pfoten. Der Kopf ist als breiter, modifizierter Keil ausgebildet, mit runden Umrissen, einer breiten Nase, hohen Backenknochen und einer quadratischen Schnauze. Die Ohren sind am Ansatz gross und breit. Längeres Haar schmückt den Rand des Ohrs und verleiht ihr das charakteristische luchsartige Gesicht. Die Augen sind gross und oval. Der Schwanz sollte gleich lang sein, wie der Rücken vom Halsansatz bis zum Wirbelsäulenende. er ist äusserst buschig. Main Coons sind in allen Farben und Zeichnungen zugelassen, ausser Sepia, Mink und Pointed.
Die Maine Coon ist eine freundliche Katze mit liebenswertem Charakter. Sie ist zärtlich, unterhaltsam und selbstbewusst. Sie ist intelligent und interessiert sich lebhaft für ihre Umgebung. Sie wollen nicht unbedingt in den Armen gehalten werden, aber der Person, welche sie lieben, stets nahe sein; sie folgen ihr von Zimmer zu Zimmer. Sie sind wahrhaft sanfte Riesen; sie besitzen ihren Menschen, nicht umgekehrt.

fontlegende

Eine davon macht sie zum Kreuzungsprodukt zwischen einer kurzhaarigen Hauskatze und einem Waschbären.. selbstverständlich unmöglich! Eine weitere, sehr romantische Version erzählt von einem Seefahrer namens Kapitän Samuel (oder Stephen) Cloug, einen der Hauptverantwortlichen an der Verschwörung "Marie Antoinette" aus Frankreich herauszuschmuggeln und nach Wiscasset in Maine zu bringen. Der Beweis, daß dies nicht gelungen sein kann, ist Geschichte. Kapitän Cloug hat aber andererseits einige der Besitztümer der Königin nach Maine gebracht, darunter auch sechs Langhaar-Katzen, die er als Haustiere hielt und die so ein Teil des Grundstocks der Maine Coon-Zucht wurden.

Eine andere Geschichte und ein anderer Kapitän, nun Coon genannt, soll während der Kolonialzeit Perser und Angora-Katzen an verschiedene Häfen der Küste Neu-Englands gebracht haben. Die dort geborenen langhaarigen Kätzchen nannte man Coon's Katzen.

Dann gibt es noch die Version, daß die Vorfahren der Maine Coon Norwegische Waldkaten gewesen seien, die mit den Wikingern nach Neu-England kamen. Die Russen brachten Langhaar-Katzen und die französischen Händler Hauskatzen von den Pyrenäen - sie alle zusammen ergaben die Maine Coon... Um ehrlich zu sein, wir glauben keine dieser Geschichten. Viel wahrscheinlicher ist, daß die Maine Coon aus Krzeuzungen vieler verschiedener Typen von Langhaar-Katzen hervorging, die Seefahrer mitgebracht haben. Es könnten Norwegische Waldkatzen und Angoras gewesen sein, aber das ist nur eine Vermutung.

Wir glauben, die Maine Coon ist nur der Beweis für das Überleben der "STÄRKSTEN". Es überlebten die Katzen, die das beste Fell für das rauhe Klima von Maine hatten, und so ist allmählich die Maine Coon von der Natur selbst erschaffen worden. Ein Blick auf die Ausstellungs-Vergangenheit der MC's in Amerika zeigt, daß diese Rasse schon im 19. Jahrhundert populär war. Bereits im Jahre 1878 wurde eine schwarz-weiße MC Best in Show im Madison Square Garden. In den "Zwanzigern" verschwand die Rasse von den amerikanischen Ausstellungen, da man Perser und andere exotischen Rassen von Europa nach Amerika brachte - und die waren eben interessanter. 1959 wurde die Rasse als "ausgestorben" bezeichnet, und in einer Zeitung von 1973 konnte man lesen, diese Rasse habe nie existiert. Was natürlich nicht der Wahrheit entsprach, tatsächlich gründeten 1968 einige Züchter die Maine Coon Breeders and Fanciers Association (MCBFA) und nach harter Arbeit wurde die Rasse schließlich anerkannt, von der TICA 1981, von der CFA 1983 und viel später von den anderen amerikanischen Katzen-Vereinen - die FIFé nahm sie 1983 auf.

In Amerika existieren fünf fast identische Standards für die Maine Coon: TICA, CFA, CFF ACFA und MCBFA. Von den FIFé-Übersetzungen ist die englische Version des Standards die der CFA ähnlichste, während die deutsche und französische sehr unterschiedlich ist. Kein Wunder also, daß bei uns über das Aussehen dieser Katze so viel Verwirrung herrscht. Was kann man schließlich aus einer Zusammenfassung von acht ver- schiedenen Standards schon erwarten?! Auch in Amerika gibt es große Unterschiede im Aussehen der Maine Coon. Die MC's von der Westküste stehen auf niederen Beinen und sind auch nicht so groß, wie die von der Ostküste. Die texanischen wiederum haben hohe Beine und extrem lange Köpfe. Die amerikanischen Züchter erklären dazu, daß der Standard eben unterschiedlichstes Aussehen berücksichtigen muß, da das zu einer "natürlichen" Rasse eben dazu- gehört. Aber nichsdestotrotz müssen einige Merkmale vorhanden sein, die der Rasse ihr besonderes Aussehen verleihen. Wir sprechen von einer großen, massiven, kräftigen und muskulösen Katze. Ein ausgewachsener Kater ist beeindruckend, aber man muß auch berücksichtigen, daß die Entwicklung sehr lange Zeit in Anspruch nimmt und die Katze nicht vor dem dritten oder vierten Lebensjahr ausgewachsen ist. Ein noch junger Katzer vor ein bis zwei Jahren hat zwar die erforderliche Körperlänge erreicht, aber keinesfalls die Breite.

Im Verhältnis dazu sind die Weibchen kleiner, aber obwohl sie feminin sein dürfen, müssen sie schwer gebaut sein. Im Vergleich zum breiten Kopf der Perser und zum schmalen der Siamesen ist der der MC von mittlerer Breite. Kater (Deckkater) haben breitere Köpfe, das ist in Ordnung. Die Länge des Kopfes wird als mittellang beschrieben, und damit ist wieder ein Mittelding zwischen Siam und Perser gemeint. Bei Kitten und Halbwüchsigen sollte der Kopf etwas länger als breit sein, um die richtigen Proportionen für später zu sichern. Die Wangenknochen sind hoch und stark ausgeprägt, die Schnauze sollte aus fast jedem Blickwinkel viereckig erscheinen, aber niemals zu spitz (snippy) auslaufend. Kräftiges Kinn und gut entwickelte Wangen. Das Profil sollte in einer leicht konkaven Kurve verlaufen. Auch haben viele eine leicht "römische" Nase, das kann akzeptiert werden, ein Stop aber nicht. Die Ohren, mit Büscheln ausgestattet, müssen groß sein, breit im Ansatz, zu einer Spitze auslaufend, hoch und gut auseinander- gesetzt, bei Kitten und Halbwüchsigen sollen sie sogar noch etwas enger stehen, damit sie dann auf den richtigen Platz rutschen, wenn der Kopf sich verbreitert. Ohren, die bei einem Kitten zu weit auseinander stehen, kommen im späteren Alter zu weit herunter. In Amerika nennt man das "aeroplane ears", und das ist ein großer Fehler. Auch sollen die Ohren bei einem Kitten zu groß für den Kopf erscheinen, sonst sind sie später zu klein. Die Augen sind groß, offen und leicht schräg gestellt, was ihnen einen "eulenhaften"Ausdruck verleiht. Der obere Lidrand sollte keinesfalls gerade, sondern nach oben gerundet sein, um keinen "finsteren" Ausdruck zu vermitteln. Vollkommen runde Augen wären ein Fehler. Alle Farben sind erlaubt. Der Körper ist groß und sehr muskulös, die erwachsenen Katze hat eine breite Brust. Er ist lang, gut proportioniert und bildet zusammen mit den mittelhohen Beinen ein Rechteck. Wichtig ist auch, daß die Breite des Körpers vorne und hinten gleich ist. Die Knochenstruktur ist kräftig und schwer, die Füße groß, rund und mit Büscheln zwischen den Zehen. Das Fell am Körper ist schwer, zottig (shaggy) und anliegend, es hat wenig Unterwolle, bedeckt von glänzendem, seidig glattem Deckhaar - ein Fell für jedes Wetter, wasserdicht und pflegeleicht. Auf Kopf und Schultern ist es kurz und dicht. Vom Nacken an wird es länger und zottiger, eine Maine Coon in vollem Fell muß unbedingt einen langen zottigen, voluminösen Pelz haben. Das Fell filzt nicht, außer beim Wechsel, auch ist wichtig, daß es lang ist, ein großer Fehler wäre kurzes oder gleichlanges Fell. Nur im Sommer wird kurzes, aber dann unbedingt stuffiges Fell akzeptiert. Der Schwanz ist so lang wie der Körper, breit am Ansatz und zu einer Spitze auslaufend. Das Haar ist fließend, langes Deckhaar, wenig Unterwolle. Anerkannt sind alle Farben, außer Siam-Abzeichen, sowie Chocolate und Lilac-Weiß ist in jeder Menge erlaubt.

Seit die Maine Coon 1983 von der FIFé anerkannt wurde, gab es Diskussionen über das Aussehen diesr Katzen. Nachdem "etwas" vom Weg abgewichen wurde, bedingt durch den Fehler im FIFé Standard, nähern wir uns jetzt wieder dem Original.

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fontrasse

Ob man auf eine Ausstellung geht, muss jeder für sich selber wissen. Es ist für die Tiere schon eine Menge Stress. Allerdings gibt es Katzen denen das eher egal ist. Für die Zucht ist aber der Besuch bei Ausstellungen schon wichtig. Weil dort Richter sind die die Katzen auf Rassemerkmale prüfen und die Zuchttauglichkeit rein Körperlich erkennen können. Somit also Körperlich den Anforderungen entsprechen. Ausstellungen werden von vielen verschiedenen Vereinen durchgeführt.

Folgender Rassestandard ist erwünscht:

Allgemein

Die Maine Coon ist solide, robust und an ein raues Klima gewöhnt. Sie könnten auch gut im Schnee überleben.

Kopf

Kopf: mittlere Breite, mittlere Länge, Schnauze: rechteckig und kantig. Wangenknochen hoch angesetzt, Kinn: kräftig, Nase: mittellang, bildet mit der Oberlippe eine Linie, ganz leichter Bogen im Profil gesehen.

Ohren

groß, hoch angesetzt, weit auseinander stehend, gute Haarbüschel, breit am Ohransatz, spitz zulaufend, Pinsel erwünscht.

Augen

groß, ausdrucksstark, weit und etwas schräg gesetzt in Richtung des Außenohrs. Eulenartig. Augenfrben: Alle Schattierungen von grün-, golden oder kupferfarben. Weiße Katzen dürfen auch blaue oder zwei verschiedenfarbige Augen haben. Keine Vorschrift bezüglich Kombination von Fell und Augenfarbe.

Nacken

sehr muskulös und mittellang

Körper

muskulös, breiter Brustkorb, Größe: mittel bis groß. Katzen sind meistens kleiner als Kater. Körper: lang gestreckt, harmonisch, großrahmig, kantig, die Erscheinung darf mit keinem Teil der Anatomie so übertreiben, dass Schwächen begünstigt werden. Die langsame Entwicklung der Maine Coon ist zu berücksichtigen. Sie sind erst mit 4 Jahren ausgewachsen!

Beine

Beine: kräftig, solide, fest; breit gesetzt, von mittlerer Länge, harmonisch zum Körper. Pfoten: groß, abgerundet mit Schneeschuh. Fünf Zehen vorn; vier Zehen hinten.

Schwanz

lang, breit am Schwanzansatz, verjüngt sich am Schwanzende. Das Schwanzfell ist lang und buschig.

Fell

grob, weich und zottelig; kürzer an den Schultern und länger am Bauch und Hinterbeinen, Kragen wünschenswert, Fell fällt glatt, Felltextur ist seidig und weich.

Farben

Die Maine Coon kommt in den Farben: black, red, blue und creme vor und ist entweder in solid, silber, smoke, tabby, mit oder ohne weiß, tortie oder torbie (nur bei weiblichen Tieren!)

Fehler

Das Fell ist kurz oder es ist überall gleich lang. Zierlicher Knochenbau, ein zu schwaches Kinn, permanentes Schielen, Medaillons oder ein zu geringer Weißanteil (Flecken), Knoten oder Knickschwanz, unkorrekte Anzahl der Zehen (Polydactyl = Vielzehigkeit). Das alles führt bei einer Ausstellunng zur Disqualifikation.

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fontshostandard

Der Show Standard kann Jahr für Jahr variieren

Punkteskala

Kopf (30)

Form

15

Ohren

10

Augen

5

Körper (35)

Körperbau

20

Nacken

5

Beine und Pfoten

5

Schwanz

5

Fell (20)

20

Farbe (15)

Fellfarbe

10

Augenfarbe

5

GESAMTPUNKTE:

100

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fontfarbenlehre

Die Maine Coon gibt es wirklich in fast allen Farben, außer in Point, Lilac und Chocolat. Außer ihrem tollen Wesen und ihrer Größe, macht auch die Vielzahl der Farben die Maine Coon zu einer der beliebtesten Rassen!

Einfarbig-Solid:

Weiß: Reines, glitzerndes Weiß, Nasenspiegel und Pfotenballen rosa. Können Taub sein! Deshalb ist die Zucht mit weißen Katzen in vielen Bundesländern verboten und fällt unter Qualzucht!

Black: Tief kohlrabenschwarz, einheitlich von den Wurzeln bis zu den Haarspitzen; ohne Anflug von Rosttönen, keine helle Unterwolle. Nasenspiegel schwarz, Pfotenballen schwarz oder braun.

Blue: Einheitliche Farbe von der Nasen- bis zur Schwanzspitze, durchgefärbt bis zu den Haarwurzeln. Nasenspiegel und Pfotenballen blau.

Red: Tiefes, intensives, leuchtendes Rot, ohne Schattierung, Streifen oder Ticking. Lippen und Kinn in der Fellfarbe. Nasenspiegel und Pfotenballen ziegelrot.

Creme: Blasses Creme in einheitlicher Tönung, frei von Zeichnung, durchgefärbt bis zu den Haarwurzeln. Nasenspiegel und Pfotenballen rosa.

Tabby:

Classic-Tabby: Auch Blotched-Tabby genannt, Intensiv gefärbte, klar abgesetzte und breite Musterung; die Beine gleichmäßig gestreift mit Bändern, die bis zu den Körpermarkierungen ansteigen. Schwanz gleichmäßig beringt, mehrer ununterbrochene Halsbänder an Hals und Brust: Je mehr desto besser. Auf der Stirn bildet das Muster die Form des Buchstaben M . Eine ununterbrochene Linie verläuft vom äußeren Augenwinkel nach hinten. Spiralen auf den Wangen. Vertikale Linien erstrecken sich vom Hinterkopf bis zu den Schultermarkierungen, welche die Form eines Schmetterlings bilden: Ober-und Unterflügell sind mit Punkten gemustert und von klaren Konturen umrissen. Entlang der Wirbelsäule verläuft eine Linie vom Schmetterlingsmuster bis zum Schwanz, rechts und links davon je ein weiterer Streifen. Diese drei Streifen sind durch Bänder in der Grundfarbe gut voneinander abgesetzt. Auf jeder Körperseite muss ein großer, einfarbiger Fleck von einem oder mehreren ununterbrochenen Ringen umrahmt werden. Die Muster sollen rechts und links gleich sein. Auf Brust und Bauch befindet sich eine vertikal verlaufende Doppelreihe von runden Flecken.

Mackerel-Tabby: Die Tigerzeichnung, Markierungen intensiv gefärbt, klar umrissen und dicht gezeichnet. Die Beine gleichmäßig gestreift mit dicht gesetzter Bänderung bis hinauf zu den Körpermarkierungen. Schwanz gestreift. Halsbänder an Hals und Brust gut abgesetzt, wie Ketten. Kopf mit einem M auf der Stirn. Ununterbrochene Linien von den Augen nach hinten verlaufend. Mehrere Linien vom Kopf herunter zu den Schultern verlaufend, mehrere Rückenlinien laufen dicht nebeneinander am Rückgrat entlang und bilden einen schmalen Sattel. Dichte Zeichnung am ganzen Körper.

Silver-Tabby: Grundfarbe blasses, klares Silber, Markierungen tiefschwarz. Etwas Weiß um Lippen und Kinn erlaubt. Nasenspiegel möglichst ziegelrot. Pfotenballen möglichst schwarz.

Red-Tabby: Grundfarbe rot, Markierungen intensiv dunkelrot. Etwas Weiß um Lippen und Kinn erlaubt. Nasenspiegel und Pfotenballen möglichst ziegelrot.

Black-Tabby: Grundfarbe leuchtend kupferbraun. Markierungen tiefschwarz. Fußsohle von den Zehen bis zur Ferse schwarz. Etwas Weiß um Lippen und Kinn erlaubt. Nasenspiegel und Pfotenballen möglichst schwarz oder braun.

Blue-Tabby: Grundfarbe blasses bläuliches Elfenbein. Markierungen so dunkelblau, dass ein guter Kontrast zur Grundfarbe besteht. Alles warm ockerfarben überhaucht. Etwas Weiß um Lippen und Kinn erlaubt. Nasenspiegel möglichst altrosa, Pfotenballen möglichst rosenrot.

Creme-Tabby: Grundfarbe sehr blasscreme. Markierungen in Beige oder Creme, ausreichend dunkler, so dass trotz der Farbverdünnung noch ein guter Kontrast entsteht. Etwas Weiß um Lippen und Kinn erlaubt. Nasenspiegel und Pfotenballen möglichst rosa.

Cameo-Tabby: Grundfarbe weißlich, Markierungen rot. Etwas Weiß um, Lippen und Kinn erlaubt. Nasenspiegel und Pfotenballen möglichst rosenrot.

Torbie (Patched)-Tabby: Silver-, Black- oder Blue-Tabby mit Flecken in Rot und/oder Creme.

Torbie (Patched)-Tabby-White: Farbe wie bei patched tabby oder torbie beschrieben, mit Verteilung von Weiß wie bei tabby mit weiß. Zulässige Farben sind Silver, Black oder Blue.

Tabby-White: Tabbyfarbe wie beschrieben, mit oder ohne Weiß im Gesicht. Lätzchen, Bauch und alle vier Pfoten müssen Weiß aufweisen. Wünschenswert ist Weiß auf 1/3 der Körperoberfläche. Zulässige Farben sind: Silver, Red, Black, Blue oder Creme.

Parti-Color

Black-Tortie: Schwarz mit streifenfreien Flecken in Rot und Creme. Die Flecken sollen auf Körper und Extremitäten verteilt und klar umrissen sein. Eine creme oder rote Blesse ist erwünscht.

Black-Tortie-White: Tortie wie oben beschrieben, mit oder ohne Weiß im Gesicht. Lätzchen, Bauch und alle vier Pfoten müssen Weiß aufweisen. Nach Möglichkeit soll 1/3 der Körperoberfläche weiß sein.

Calico: Weiß mit streifenfreien Flecken in Schwarz und Rot, Weiß vorwiegend an der Unterseite.

Blue-Calico: Weiß mit streifenfreien Flecken in Blau und Creme, Weiß vorwiegend an der Unterseite.

Blue-Creme: Blau mit einfarbig creme Flecken, welche klar abgesetzt und gut voneinander getrennt sich auf Körper und Extremitäten verteilen.

Blue-Tortie: streifenfreien Flecken in Rot und Creme. Die Flecken sollen auf Körper und Extremitäten verteilt und klar umrissen sein. Eine creme oder rote Blesse ist erwünscht.

Blue-Tortie-White: Blaucreme wie oben beschrieben, mit Weiß im Gesicht, Lätzchen, Bauch und alle vier Pfoten müssen Weiß aufweisen. Nach Möglichkeit soll 1/3 der Körperoberfläche weiß sein.

Bicolor: Kombination einer einzigen Farbe mit Weiß. Die Farbe herrscht vor. Weiß befindet sich im Gesicht, an Brust, Bauch, Beinen und Pfoten. Zulässige Farben sind: Red, Black, Blue oder Creme.

Andere Farben

Chinchilla: Unterwolle rein weiß. Das Fell auf Kopf, Rücken, Flanken und Schwanz ist ausreichend schwarz getippt, damit der typische silberglitzernde Effekt entsteht. Die Beine können leicht mit Tipping schattiert sein. Kinn, Ohrbüschel, Bauch und Brust sind rein weiß. Augenumrandung, Lippen und Nasenumrandung schwarz. Nasenspiegel ziegelrot, Pfotenballen schwarz.

Shaded-Silver: Weiße Unterwolle, mit schwarzem Tipping überzogen. Dunkle Schattierung auf Gesicht, Rücken, Schwanz und Seiten, heller werdend bis rein weiß auf Kinn, Brust, Bauch und Schwanzunterseite. Die Beine sollen den gleichen Ton aufweisen wie das Gesicht. Die allgemeine Erscheinung ist viel dunkler als die der Chinchilla. Augen, Lippen und Nasenspiegel schwarz umrandet. Nasenspiegel ziegelrot, Pfotenballen schwarz.

Shell-Cameo: Weiße Unterwolle; das Fell ist auf Rücken, Flanken, Kopf und Schwanz ausreichend rot getippt, damit der typische glitzernde Effekt entsteht. Gesicht und Beine können ganz leicht mit dem Tipping angetönt sein. Kinn, Ohrbüschel, Bauch und Brust weiß. Nasenspiegel, Augenumrandung und Pfotenballen rosenrot.

Shaded-Cameo: Weiße Unterwolle mit rotem Tipping schattiert, das sich über Seiten, Gesicht und Schwanz erstreckt, von dunklerer Tönung auf dem Rückgrat heller werdend bis weiß an Kinn, Brust, Bauch und Schwanzunterseite. Die Beine sollen den gleichen Ton aufweisen wie das Gesicht. Die allgemeine Erscheinung muss viel kräftiger rot sein als die der Shell cameo. Nasenspiegel, Augenumrandung, Pfotenballen rosenrot.

Black-Smoke: Weiße Unterwolle, tiefschwarz getippt. In Ruhe erscheint die Katze schwarz, in Bewegung sieht man deutlich die weiße Unterwolle. Beine und Gesicht erscheinen schwarz- nur wenn man das Fell teilt, kann man die schmale weiße Zone des Haars dicht über der Haut sehen. Weiße Halskrause und Ohrbüschel, Nasenspiegel und Pfotenballen schwarz.

Blue-Smoke: Weiße Unterwolle, tiefblau getippt, in Ruhe erscheint die Katze blau, in Bewegung sieht man deutlich die weiße Unterwolle, Beine und Gesicht erscheinen blau- nur wenn man das Fell teilt, kann man die schmale weiße Zone des Haars dicht über der Haut sehen. Weiße Halskrause und Ohrbüschel. Nasenspiegel und Pfotenballen blau.

Cameo-Smoke: Weiße Unterwolle, tiefrot getippt. In Ruhe erscheint die Katze rot, in Bewegung sieht man deutlich die weiße Unterwolle. Beine und Gesicht erscheinen rot, nur wenn man das Fell teilt, kann man die schmale, weiße Zone des Haars dicht über der Haut sehen. Nasenspiegel, Augenumrandung und Pfotenballen rosenrot.

Blue-Tortie-Smoke: Weiße Unterwolle, tief getippt mit Blau und Creme, so dass klar umrissene Flecken entstehen, vergleichbar der Blauschildpatt. In Ruhe sieht die Katze aus wie eine Blauschildpatt, in Bewegung erscheint deutlich die weiße Unterwolle. Im Gesicht und an den Ohren sieht man unter der blauschildpatt Färbung die schmale weiße Zone an den Haarwurzeln, wenn man das Fell teilt. Weiße Halskrause, weiße Ohrbüschel. Eine Blesse von creme Tipping im Gesicht erwünscht.

Black-Tortie-Smoke: Weiße Unterwolle, tief getippt mit Schwarz, Rot und Creme, so dass klar umrissene streifenfreie Flecken entstehen, vergleichbar der Schildpatt. In Ruhe sieht die Katze aus wie eine Schildpatt, in Bewegung erscheint deutlich die weiße Unterwolle. Im Gesicht und an den Ohren sieht man unter der schildpatt Färbung die schmale weiße Zone an den Haarwurzeln, wenn man das Fell teilt. Weiße Halskrause, weiße Ohrbüschel. Eine Blesse von rotem oder creme Tipping ist erwünscht.

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Letzte Aktualisierung der Seite am: 11.01.2007

Magical Nightcoons Maine Coon Cattery

Katja & Thomas Elias Lehmgrube 5

65597 Huenfelden-Neesbach Tel. (0 64 38) 92 80 29

E-Mail: KatjaElias@aol.com

Web: http://www.nightcoons.de

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